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SIK-Holzgestaltungs GmbH: Regenbogenprojekt
Kurzbeschreibung des Projekts
Gemeinsam mit Jugendlichen aus Ost- und Westdeutschland sowie den jeweiligen Gastländern baut die SIK-Holzgestaltungs GmbH seit 1998 an symbolträchtigen Orten Regenbögen für Demokratie und Völkerverständigung. Regenbögen stehen beispielsweise in Soweto, Südafrika, und auf dem ehemaligen Mauerstreifen in Berlin. Die Jugendlichen lernen beim Bauen fremde Kulturen kennen und werden sich ihrer Verantwortung in der globalisierten Welt bewusst.
Das Problem
Vorurteile zwischen Ländern und Kulturen
Auslöser für das Entstehen von Vorurteilen können die ethnische Herkunft, die Hautfarbe, die religiöse Zugehörigkeit, das Befürworten unterschiedlicher politischer Systeme und vieles mehr sein. Vorurteile behindern die Verständigung zwischen Gruppen, Ländern und Kulturen und führen in der Konsequenz zu langanhaltenden Konflikten zwischen und innerhalb von Staaten. Auch 20 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands gibt es noch immer eine Mauer in den Köpfen vieler Deutscher. Umfragen ergeben, dass es in beiden Landesteilen starke Vorurteile gegen die jeweils anderen Mitbürger gibt: Die Ostdeutschen gelten demnach als undankbar; die Westdeutschen dagegen als unsozial. Dieses Denken prägt noch immer das Zusammenleben in Deutschland.
Das Unternehmen
SIK-Holzgestaltungs GmbH
Noch zu DDR-Zeiten gründet Klaus-Peter Gust gemeinsam mit seiner Frau Claudia am 1.Mai 1988 die Firma SIK-Holz® in Langenlipsdorf, Brandenburg, als Gewerbebetrieb für Holzgestaltungen. Seit 1991 konzentriert sich das Unternehmen auf die Herstellung, Planung und Gestaltung von individuellen Kinderspielplatzgeräten aus besonders widerstandsfähigem Robinienholz, das ohne chemische Imprägnierung eingesetzt werden kann. Der Meisterbetrieb des Holzbildhauerhandwerks beschäftigt heute über 170 Mitarbeiter und bildet nicht nur Zimmerleute, sondern auch Holzbildhauer aus. Als erster deutscher Spielgerätehersteller bezieht das Unternehmen ausschließlich FSC-zertifiziertes Holz (aus nachhaltigem Anbau), um seiner Verantwortung gegenüber der Umwelt gerecht zu werden.
Motivation
Kinder und Jugendliche liegen den Eheleuten Gust am Herzen. Ihre Spielplätze sind Gesamtkonzepte, die den Kindern die Möglichkeit geben, spielerisch die Welt zu entdecken. Mit Jugendlichen einen sinnvollen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten, macht das Engagement für das Ehepaar nicht nur zur Freude, sondern zur Berufung.
1. Phase: Das Problem erkennen
Sichtbare Zeichen der Völkerverständigung sind nötig
Pfarrer Heinz-Joachim Lohmann aus Brandenburg und sein Studienkollege Pastor Rolf Martin aus Lübeck planen im Frühjahr 1998 mit einer Gruppe Jugendlicher im Alter von 17–21 Jahren aus ihren Gemeinden eine dreiwöchige Reise nach Soweto in Südafrika. Sie möchten dort gemeinsam mit Jugendlichen aus Soweto das Gemeindezentrum von Youth Life Ministries renovieren. Der Leiter der Einrichtung, Abe Madlou, ist ein guter Freund von Rolf Martin, der im Rahmen seines Referendariats 1986 einige Monate in Soweto verbracht hat. Alle drei möchten mit dieser Reise Vorurteile abbauen, zum einen zwischen West- und Ostdeutschen und zum anderen zwischen Farbigen und Weißen. Vier Jahre nach den ersten freien Wahlen in Südafrika sind Begriffe wie Demokratie und Toleranz noch nicht selbstverständlich, und gegenüber Weißen gibt es viele
Vorurteile. Die Pfarrer möchten zeigen, dass sich Weiße für Farbige einsetzen können, und die Jugendlichen sollen gemeinsam Begriffe wie Toleranz, Demokratie und Völkerverständigung mit Leben füllen. Der Aufenthalt soll durch Seminare zur Geschichte Südafrikas vorbereitet werden. Vor Ort sind dann weitere Workshops gemeinsam mit den Jugendlichen aus Südafrika geplant.
Da die Pfarrer kein handwerkliches Geschick besitzen, überlegen sie, wer die Jugendlichen vor Ort bei der Renovierung anleiten kann. Heinz-Joachim Lohmann spricht den Kirchenältesten seiner Gemeinde, Holzbildhauermeister Klaus-Peter Gust, als geeigneten Kandidaten an. Gust und seine Frau Claudia stimmen nach kurzer Überlegung zu und erklären sich bereit, die Gruppe nicht nur nach Südafrika, sondern auch schon während der Vorbereitung auf den
Auslandsaufenthalt zu begleiten. So treffen sich alle im April 1998 zur Vorbereitung: Sie lernen etwas über die Apartheid, Armut und Reichtum und die Probleme des Landes mit HIV/AIDS. Den Organisatoren ist es wichtig, dass die Jugendlichen ihre Tätigkeit in Soweto auch in einen größeren Rahmen einordnen können. Es geht ihnen darum, ein Zeichen für Völkerverständigung und gegen Vorurteile zu setzen.
Doch ist die Renovierung eines Kirchengeländes dafür die richtige Strategie? Klaus-Peter Gust möchte mehr. Während des Workshops hat er die Idee, ein sichtbares Zeichen zu errichten, das auch in einigen Jahren die Menschen vor Ort noch an den Besuch der Jugendlichen aus Deutschland und ihr Anliegen erinnert. Nelson Mandelas Worte:„We enter into a covenant that we shall build a society in which all South Africans, both black and white, will be able to walk tall, without fear in their hearts, assured of their inalienable right to human dignity – a rainbow nation at peace with itself and the world“, inspirierten Gust. Er entwickelt eine Regenbogenkonstruktion, die als Spielgerät genutzt werden kann und als universal verständliches Zeichen der Hoffnung gilt. Der Regenbogen kann von den Jugendlichen gemeinsam aufgebaut werden, und die geplanten Workshops können sich thematisch damit befassen.
2. Phase: Eine Strategie entwickeln
Ein Regenbogen als Zeichen der Hoffnung
Als erstes wird der ursprünglich geplante Ablauf für das Workcamp umgestellt. Im zweiten Vorbereitungsworkshop bauen die Jugendlichen nun ein Modell für den Regenbogen und befassen sich tiefergehend mit seiner Bedeutung. Anhand dieser Vorbereitung entwickelt das Leitungsteam weitere Workshops, die dann in Soweto mit allen Jugendlichen aus Deutschland und Südafrika und den Anwohnern durchgeführt werden sollen. Dabei geht es um Themen wie Völkerverständigung, Toleranz und Demokratie, aber auch um die persönlichen Lebensziele der Jugendlichen und ihre Verantwortung für das Zusammenleben verschiedener Kulturen.
Die Dauer des Workcamps wird auf drei Wochen festgelegt: Das reicht, um den Regenbogen aufzubauen und etwas tiefer in die Kultur des Landes einzutauchen. Öffentlichkeitsarbeit ist von vornherein ein zentraler Bestandteil des Konzepts. Zum einen wird ein eigener Internetauftritt erstellt, in dem die Gruppe über die Vorbereitung und Fortschritte des Projekts berichtet. Zum anderen sollen die Bewohner in Soweto aktiv in das Geschehen einbezogen werden, indem sie beispielsweise bei Festen und Workshops gemeinsam mit den Jugendlichen die begleitenden Themen diskutieren.
Zusätzlich hat sich das Leitungsteam eine besondere Arbeitsaufteilung überlegt. Insgesamt soll es fünf Gruppen geben, die aus Jugendlichen aus Ost- und Westdeutschland und Soweto bestehen, die täglich wechselnde Aufgaben wahrnehmen. Jeweils zwei Gruppen bauen am Regenbogen, eine Gruppe ist für die Verpflegung zuständig, eine organisiert die Öffentlichkeitsarbeit, und die letzte Gruppe setzt sich künstlerisch mit dem Thema Regenbogen auseinander. Dabei entstehen Gedichte und Lieder, aber auch weitere Skulpturen. Am Regenbogen soll nur an den Wochentagen gebaut werden, die Wochenenden dienen dazu, die Jugendlichen aus Soweto in ihren Familien zu besuchen, um so mehr über das tägliche Leben der Menschen zu lernen.
Die Gusts erklären sich bereit, die nötigen Materialien kostenlos zur Verfügung zu stellen, den Transport nach Soweto zu übernehmen und die Jugendlichen handwerklich anzuleiten. Die inhaltliche Gestaltung der Workshops wird von den Pfarrern in Deutschland wahrgenommen. Abe Madlou kümmert sich um die Vorbereitung in Soweto und organisiert die Unterkunft für die Gruppe. Mit diesem Konzept geht es dann im Juli 1998 nach Südafrika, mitten in den afrikanischen Winter.
3. Phase: Das Projekt auf den Weg bringen
Einmal Soweto und zurück
Die gute Vorbereitung zahlt sich in Soweto aus. Die Mitarbeiter von Gust verschicken das erste Mal einen Container nach Übersee. Sie lernen vieles über Zollerklärungen und welche Schwierigkeiten es beim internationalen Versand geben kann. So kommt der Regenbogencontainer drei Tage zu spät in Soweto an. Dadurch entstehen zusätzliche Kosten für die Firma. „Das war eine wichtige Erfahrung für zukünftige Projekte“, berichtet Claudia Gust. Schließlich kann der Regenbogen dann doch auf dem Gelände einer Schule errichtet werden. Die Gruppe schläft im Gemeindezentrum und arbeitet von morgens bis abends hart, damit der Regenbogen nach drei Wochen steht. Die gemeinsame körperliche Arbeit hat auch für die Betreuer einen überraschenden Effekt. Dass Weiße körperlich arbeiten, ist für viele Jugendliche aus Soweto unvorstellbar, doch als sie sehen, dass selbst die Mädchen bei jeder Arbeit mitanpacken, sind sie sprachlos. Das ist der Einstieg für Diskussionen über Vorurteile und ihre Entstehung. Das Konzept der Öffentlichkeitsarbeit geht ebenfalls auf. Die Anwohner lassen sich auf das Experiment ein und kommen gerne zu den Veranstaltungen der Gruppe. Nach den drei Wochen steht für alle fest, dass sich die Reise gelohnt hat – für sie persönlich und für ihr Anliegen, Vorurteile abzubauen und die Völkerverständigung zu fördern.
Regenbögen für die ganze Welt
In Soweto steht der erste Regenbogen, aber noch lange nicht der letzte. Im Folgejahr – wie auch in den nächsten Jahren – geht es nur um die Frage, wo der nächste Regenbogen gebaut werden soll. Auch als die beiden Gemeindepfarrer versetzt und befördert werden, bleibt die Kooperation bestehen. Die Auswahl der nächsten Standorte orientiert sich an folgenden Kriterien: Der Ort muss eine besondere Bedeutung für die Themen Konflikt, Demokratie und Völkerverständigung haben, und es muss einen Partner vor Ort geben, der den Besuch der Gruppe koordinieren kann. Für die Partnersuche sind die persönlichen Kontakte des Organisationsteams ausschlaggebend. Stimmen die anderen Kriterien ebenfalls, beschäftigt sich die Gruppe mit den Besonderheiten des Standorts, damit vor Ort die thematischen Workshops durchgeführt werden können.
1999 entsteht der zweite Regenbogen in Berlin: Auf dem ehemaligen Mauerstreifen ist er ein sichtbares Zeichen für die Verbindung von Ost- und Westdeutschland. Albany in den USA ist 2001 die nächste Station: Auf dem Gelände eines Jugendzentrums innerhalb eines schwarzen Wohnviertels steht seitdem ein Regenbogen. Im Jahr 2002 geht es weiter in Lübeck und 2004 in Schwedt/Oder, gemeinsam mit einer polnischen Jugendgruppe. 2005 wieder Südafrika – diesmal baut die Gruppe in einer weißen Gemeinde einen halben Regenbogen als Verbindungsstück zum ersten Regenbogen in Soweto, der anschließend von der Gruppe renoviert wird. 2007 wird ein weiterer Regenbogen in Deutschland aufgestellt, und im Sommer 2008 geht es erstmals nach Südamerika: Asunción, Paraguay.
Die internationale Regenbogen-Gemeinschaft
Langsam bildet sich ein internationales Regenbogen-Netzwerk, denn egal, wo ein neuer Regenbogen aufgestellt wird, die Jugendlichen aus den Vorjahren sind wieder eingeladen. So bauen mittlerweile Jugendliche aus Südafrika, den USA, Paraguay, Polen und Deutschland die Regenbögen auf der ganzen Welt. Sie sind Botschafter ihres Landes und der Idee des Regenbogens. Nach zehn Jahren ist die Faszination des Regenbogens ungebrochen, und als Zeichen für Toleranz und Völkerverständigung soll er noch an vielen Orten der Welt aufgebaut werden. Aber auch aktuelle Fragen, wie der globale Klimawandel, stehen auf der Agenda.
Finanzierung – Spenden und Fördermittel
Die einmalige Durchführung des Projekts kostet ungefähr 60.000Euro, die aus verschiedenen Quellen stammen: Material und Werkzeugwerden von Klaus-Peter Gust bereitgestellt; 10.000 Euro werden beim Bundeswirtschaftsministerium beantragt. Bedingung fürdiese Förderung ist, dass es zu regelmäßigen Rückbegegnungen kommt. Meistens verbindet die Gruppe das direkt mit dem Bau eines neuen Regenbogens. Die restliche Summe wird durch die Teilnehmer und weitere Spender aufgebracht. So tragen die Jugendlichen im Regelfall ihre Flugkosten selbst. Wenn sich die Familien die Reisekosten für eine Teilnahme nicht leisten können, organisiert das Leitungsteam die Übernahme der Reisekosten durch Spenden.
Wertvolle Erfahrungen für das Unternehmen
Mit den Jahren wird die Organisation immer professioneller. Gust und seine Mitarbeiter wissen mittlerweile, was nötig ist, um die Materialien für den Bau rechtzeitig in die jeweiligen Länder zu transportieren. Doch das hilft nicht immer: In Paraguay verspätet sich der Container so sehr, dass die Jugendlichen nur vier Tage Zeit haben, um den Regenbogen aufzubauen – aber sie schaffen es. Claudia Gust absolviert eine Ausbildung zur Moderatorin beim Kinderhilfswerk, damit sie die thematischen Workshops während der Workcamps und in der Vorbereitung gemeinsam mit den Pfarrern leiten kann. Auch Mitarbeiter von Gust sind mit von der Partie: Sascha Glowik, Verkaufsleiter von SIK-Holz, hat die Projektkommunikation übernommen und fährt gerne mit in die Workcamps.
Regenbögen als Produkt?
Schon im Jahr 2000 kommt die erste Anfrage einer Schule bei Nürnberg, ob ein Regenbogen auf ihrem Schulgelände errichtet werden könnte. Klaus-Peter Gust steht vor einer grundsätzlichen Entscheidung: Ist der Regenbogen nur ein käufliches Spielgerät, oder geht es ihm um das Gesamtkonzept? Die Entscheidung der Gusts ist eindeutig – das Gesamtkonzept aus Workshops und der gemeinsamen Arbeit zählt. Die Schule geht auf die Bedingungen ein: Dort wird gemeinsam mit der örtlichen Sportjugend innerhalb einer Woche ein Regenbogen aufgestellt. Von den Einnahmen spendet Gust 5.000 DM für die Durchführung des nächsten Regenbogenprojekts. In Berlin-Spandau wird später noch ein weiterer Regenbogen gemeinsam mit einer Schule realisiert. Ähnliche Anfragen sind bislang daran gescheitert, dass die Auftraggeber lediglich Interesse am Spielgerät hatten und nicht an den Workshops. Damit der Regenbogen nicht durch Nachahmer kommerzialisiert werden kann, hat Gust den Regenbogen rechtlich als Geschmacksmuster, das ihm die ausschließliche Befugnis zur Nutzung der ästhetischen Gestaltungsform sichert, schützen lassen. So kann das Projektteam darüber bestimmen, wo der Regenbogen gebaut wird. Dies ist für Gust ein klarer Bestandteil des Qualitätsmanagements: Der Regenbogen ist ein Symbol für Völkerverständigung und Toleranz und „darf nicht für kommerzielle Zwecke missbraucht werden“.
4. Phase: Den nächsten Schritt gehen
Institutionalisierung der Organisation
Das Regenbogenprojekt geht auch in den nächsten Jahren weiter und wird sogar größer: Für Anfang 2009 ist die Gründung einer Stiftung geplant, die in Zukunft Träger des Projekts sein soll. Die Stiftung soll die Spenden verwalten und die Koordination der nächsten Projekte übernehmen. Die Nordelbische Landeskirche, langjähriger Partner bei der Umsetzung der Regenbögen, hat sich bereit erklärt, die Verwaltungskosten der Stiftung zu übernehmen. Gust plant,
20.000 Euro als Startkapital in die Stiftung einzubringen. Neben der Durchführung weiterer Regenbogenprojekte, zum Beispiel 2009 in Polen, will die Stiftung auch die Organisation Youth Life Ministries in Soweto weiter unterstützen. Eine konkrete Idee ist die Übernahme von Bildungspatenschaften für begabte Jugendliche. Abe Madlou, Leiter des Jugendzentrums in Soweto, soll die jeweiligen Kandidaten aussuchen, die dann 2.500 Euro jährlich für ihr Studium erhalten. Klaus-Peter Gust ist von seiner Idee überzeugt: Mit den Regenbögen gelingt es, Brücken zwischen den Kulturen zu schlagen, Menschen
zusammenzubringen, die sonst keinen Kontakt zueinander hätten und Jugendliche für das Geschehen in der Welt zu interessieren.
SIK-Holzgestaltungs GmbH
Branche: Spielgeräte
Kerngeschäft: Bau von individuellen Spielplatzgeräten
Geschäftsführung: Klaus-Peter Gust
Mitarbeiterzahl: 175
Umsatz: 11,5 Mio. Euro
Kontakt
Klaus-Peter Gust
Dorfstraße 54a
14913 Langenlipsdorf
Telefon: 033742/799-0
E-Mail: info (at) sik-holz (dot) de
Internet: http://www.sik-holz.de
Weitere Infos: http://rainbowproject.de/

